Eine Schottland-Rundreise mit dem E-Auto… ich gebe zu, der Gedanke hat bei mir erst einmal Fracksausen verursacht. Natürlich nicht generell wegen unseres Reiseziels. Dass wir Schottland sehr mögen, das hatten wir schon bei unserem ersten Schottland-Urlaub 2018 erfahren können. Damals waren wir auch drei Wochen mit dem eigenen Auto unterwegs. Damals bei 25–30 °C und strahlendem Sonnenschein übrigens. Ein Roadtrip durch Schottland ist natürlich immer ein Träumchen. Raue Highlands, mystische Lochs, charmante Küstenstädtchen und schmale Single Track Roads, die mitten ins Herz der Natur oder zu kleinen Dörfern führen. Dieses Mal war tatsächlich auch das Wetter in der zweiten Hälfte unserer Reise sehr schottisch. Regenverhangene, neblige Hügel, steife Brise und Schwärme von Midges inklusive. Ein weiterer Unterschied zu diesem Mal… wir haben eben inzwischen ein Elektroauto.
Der Blick auf die schottische Ladeinfrastruktur machte mir ziemliche Sorgen, denn das Ladenetz in Schottland ist weniger dicht als in Mitteleuropa, vor allem in den Highlands und ganz besonders auf der Inselgruppe der schottischen Hebriden und generell im ländlichen Norden. Meine ganz große Frage für diesen Familienurlaub zu dritt (ja, Wes kommt immer noch gern mit ?) war also: Geht das überhaupt mit dem E-Auto oder müssen wir Schiss haben, dass wir traumhafte Orte wie die Isle of Mull überhaupt nicht besuchen können, weil wir dort keine ausreichenden Lademöglichkeiten finden?
Stephans Antwort war ganz klar: Ja, das geht, mit guter Reiseplanung. No worries. Und da ich mich meistens um die angenehmen Dinge auf unseren Reisen kümmere, wie schöne Unterkünfte und Food Spots zum lecker Essen gehen zu finden, war es ganz klar sein Job, sich um die Auto-Laderei zu sorgen. Eine gute Arbeitsteilung war das, denn ich weiß, er ist darin gut. Auch wenn mein eigenes Kopfkino, dass wir zwischen Schafen und Highland-Rindern auf einer engen Single Track Road mit unserem leergefahrenen E-Auto liegen bleiben könnten, irgendwie erst mal blieb. Aber ihr wisst ja, ich habe ja immer sehr viel Gedankendurchfall. Auch mal unnötigen. Denn um das schon mal vorwegzunehmen… es hat alles ganz wunderbar geklappt! Aber der Punkt mit der guten Planung unserer Route durch Schottland und der verfügbaren Lademöglichkeiten war definitiv wichtig. Continue Reading

An diesem Foto bin ich immer wieder hängen geblieben. Ich liebe es sehr! Ich habe in dem Moment eine ganze Reihe von Bildern von meinen beiden Lieben geschossen und weiß noch ganz genau, was ich dachte. Auf manchen der Schnappschüsse war Luzies Gesichtsausdruck genau so wie vor vielen Jahren, wenn ihr Papa sie damals umarmte. Und ich fragte mich – wieder einmal – wo denn bitte die Zeit geblieben ist und wie unser Kind so schnell fast erwachsen werden konnte. Aber ich will jetzt gar nicht sentimental werden, denn ich finde es auch großartig, dass 
Ein müdes „Halò, a h-uile duine!“ Das heißt soviel wie „Hallo Leute!“ oder „Hallo alle zusammen“ auf schottisch-gälisch. Und damit sende ich euch heute ganz liebe Grüße direkt von unserem 


Zwei Komplimente in zwei Tagen von wildfremden Männern zu meinen Schuhen – only in Edinburgh! Vielleicht habe ich mich ja durch diese unerwarteten Schmeicheleien zu etwas hinreißen lassen, das es in dieser Form auf diesem Blog noch nie gab… zu einem Outfit-Post! Ich glaube zwar nicht, dass ich nun unter die Fashionblogger gehe, ich stehe eigentlich lieber hinter der Kameralinse. Ständig wie aus dem Ei gepellt auszusehen, wäre mir auch viel zu anstrengend. Aber wenn man schon mal eine der liebsten Bloggerfreundinnen mit echten Fotografen-Skills dabei hat, die wie ich den Spruch, „das haben wir noch nie so gemacht!“ verabscheut, dann kann man ja auch mal aus seiner persönlichen Komfortzone heraus treten…