Wir schenken uns nichts! Kennt ihr, den Spruch, oder? Denn eigentlich habe wir alle mehr als genug Zeug. Und gerade, wenn es um Kleinigkeiten geht, brauchen die meisten Menschen ja echt nicht noch mehr Püngelkram und Stehrümchen. Und so halten wir es eigentlich an Weihnachten unter uns Erwachsenen – vor allem unter uns Geschwistern – auch. Eigentlich. Denn ganz mit leeren Händen zu kommen, ist dann doch irgendwie doof. Also steht dann wenigstens eine kleine Aufmerksamkeit doch immer auch für „die Großen“ unterm Weihnachtsbaum.
Von uns gibt’s seit Ewigkeiten diverse leckere Geschenke aus der eigenen Küche. Selbst Gebackenes, Gerührtes, Gekochtes oder Eingemachtes können eine wundervolle Geschenkidee sein, wenn ihr gerne eine kleine Aufmerksamkeit schenken möchte, aber eben kein zusätzliches Zeug. Da steckt Liebe und Mühe drin und die meisten Beschenkten freuen sich über solche kulinarischen Mitbringsel nicht nur zu Weihnachten, sondern auch bei anderen Gelegenheiten. Einzigartig sind solche Geschenke noch obendrein. Continue Reading

Ein kleines Dankeschön oder ein Weihnachtsgruß für Menschen, die mir im Alltag das Leben leichter machen…. irgendetwas in der Art versuche ich eigentlich jedes Jahr vorzubereiten. Für meine DHL-Zustellerin, für den DPD-Mann, der uns jede Woche die Gemüseretterkiste bringt, für die Amazon-Fahre*innen. Nicht immer gelingt es mir, manchmal geht es halt leider in meinem Alltag unter. Dann gibt es allerdings immer eine Kleinigkeit im neuen Jahr. Aber nicht in diesem!
Der erste Advent ist schon wieder vorbei. Habe nur ich das Gefühl oder kommt der von Jahr zu Jahr schneller? Ich habe es auf jeden Fall mal wieder nicht geschafft, rechtzeitig irgendeine Adventsdeko am Start zu haben. Geschweige denn irgendeine Kreation mit 4 Kerzen. Ist nicht das erste Mal und wenn ich ganz ehrlich bin, brauche ich auch nicht mehr so viel Weihnachtsbrimborium wie früher. Und wenn ihr schon länger meinen Blog lest, dann wisst ihr, was das „früher“ so bedeutete. Da war ganz schön was los hier!
Wir haben es uns am ersten Adventswochenende maximal gemütlich gemacht. Gemütlich kommt ja auch irgendwie von Gemüt. Und das braucht im Moment definitiv ein paar extra Streicheleinheiten, finde ich. Tatsächlich war ich noch nie so früh dran mit meiner Weihnachtsdeko. Meistens schaffe ich es nicht zum 1. Advent. Aber mein Wunsch nach ein bisschen weihnachtslicher Stimmung war dieser Tage größer denn je.
Heute startet die „Black Week“ und ich habe meinen Tag erst mal damit gestartet, in meine Mailbox zu schauen und alle Newsletter abzumelden, die mich mit Rabattschlacht-Werbung überschütten. Das mache ich so schon seit Tagen und es nimmt kein Ende. Mal abgesehen davon, dass ich mich tatsächlich für viele dieser Newsletter nicht mal angemeldet habe, sondern einfach ungefragt damit zu gespammt werde {das Los von Blogger:innen, deren eMail-Adresse öffentlich ist} geht mir diese Form des Werbeterrors generell wahnsinnig auf den Keks.
Jedes Jahr gibt es für meine Lieben kleine Geschenke aus meiner Küche. Denn „offiziell“ schenken wir uns nichts…. aber ganz ohne Mitbringsel kann ich an Weihnachten dann doch nicht. Und auch, wenn wir uns dieses Jahr zum größten Teil mich sehen, bleibt es dennoch dabei. Man muss ja nicht gleich ALLES ändern…. EAT THIS, 2020! ;)
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Adventsdates…. Weihnachtsshopping mit Freundinnen… gemeinschaftliches Plätzchenbacken… das alles muss in diesem Jahr ausfallen. Das ist traurig, aber Trübsal blasen hilft sowieso nichts. Im letzten Jahr habe ich noch einen Blogpost über
Ihr Lieben, was für ein Weihnachtsendspurt hier im Hause Pimpinella in diesem Jahr! Verrückt. Doch nun ebbt alles ab. Entspannung zieht ein, dort wo vorgestern noch Hektik war. Wir sind zusammen mit der Familie, was auch immer chaotisch genug ist…. aber eben auf eine gute Art und Weise. Wir verbringen zwei Tage im Kreise unserer Lieben. Darum geht es doch eigentlich an Weihnachten – ums Zusammensein. Ich hoffe, ihr seht auch glücklichen Tagen mit lieben Menschen entgegen.
Vor ein paar Jahren sind wir in unserer Familie überein gekommen, dass „wir Erwachsenen“ uns nichts schenken. Da kommen schon Einige zusammen… meine Mom, meine Omi, Stephans Eltern, meine Schwestern samt unseren Schwagern, mein Bruder samt Schwägerin. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr das in der Weihnachtszeit entstresst. Ich finde immer noch, das war die beste Entscheidung ever. Und ich finde es sogar immer mehr… angesichts von Konsumwahn versus Nachhaltigkeit.

So langsam aber sicher kehrt weihnachtliche Stimmung in unser Zuhause ein. Ich liebe ja Lichterketten und Kerzen und auch die Weihnachtsdeko, obwohl sie seit Jahren reduzierter und ausgewählter wird. Neulich stand ich inmitten der gigantischen Weihnachtsabteilung des Gartenmarktes ein paar Orte weiter. Die Menschen pilgern dort hin, um Weihnachtsbaumschmuck zu kaufen. Ich war auf der Suche nach einer schön sprickeligen Zimmertanne. Vielleicht erinnert ihr euch, wir hatten schon seit gut etlichen Jahren eine, anstatt einer geschlagenen Tanne… immer die Selbe und liebevoll gepflegt. 




