Ab und zu veranstalte ich ja mal ein Q&A in meinen Instagram-Stories. Eine Runde Fragen von meiner Community und Antworten von mir. Das ist immer ganz spannend für beide Seiten und auch oft ziemlich lustig. Das letzte Mal ist jetzt schon wieder etliche Wochen her, aber eine Frage die mir dort gestellt wurde, hat mich nachhaltig beschäftigt… „Wovon würdest du dir mehr auf Instagram wünschen, wovon weniger?“. Ein Teil meiner Antwort war einfach. Ich würde mir mehr inspirierende Individualität wünschen, mehr Ecken und Kanten und weniger uniformen Einheitsbrei. Aber, eigentlich viel wichtiger… ich würde mir ganz oft eine andere Art der Kommunikation untereinander wünschen. Nicht nur auf Instagram, sondern auch auf anderen Social Media-Pattformen und letztendlich auch hier auf meinem Blog.
Ich bin ja echt schon ein alter Hase in Sachen Online Kommunikation mit Menschen, denn das ist seit 2006 ja quasi mein täglich Brot. Ich finde, da hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Teils durch die Schnelllebigkeit des Internets und auch durch die Konsum- und Anspruchshaltung der User gegenüber Inhalten und deren Erstellern. Aber auch oft durch ein Fehlen von Social Media Netiquette im zwischenmenschlichen, virtuellen Miteinander. Und ich habe den Eindruck, diese eher negativen Veränderungen wurden durch die Coronakrise nun noch verschärft. Der Umgangston und auch die Empathie für das virtuelle Gegenüber leidet. Continue Reading

Am 31. Mai 2006 habe ich meinen allerersten Blogpost getippt. Ein zaghaftes „Hallo“ Hier bin ich!“. Mit einem Foto von einem Bild, das mir meine damals 4-Jährige Tochter gemalt hat. Ein paar Wochen zuvor hatte ich zum ersten mal gehört, was ein Blog überhaupt ist. So richtig kapiert hatte ich es noch nicht, aber es war einfacher als das Erstellen einer klassischen Website, ohne jegliche html-Kenntnisse. Das war ja nochbevor es Komplettpakete gab, mit denen eigentlich jeder ganz easy eine Website gestalten kann. Das war lange vor Instagram und sogar bevor Facebook nach Deutschland kam. Selbst Twitter war damals gerade mal ein paar Monate alt.