Alten, schrummeligen Dingen neues Leben einzuhauchen und aus ihnen einen Hingucker zu machen, das ist voll mein Ding. Wenn Altes durch meine eigene Hand in ganz neuem Glanz erstrahlen kann, dann liebe ich das sehr. Ich glaube das beste Beispiel ist wohl das Makeover unserer Wohndose. Projekte wie wie solche, egal ob groß oder klein, erfüllen mich jedes Mal mit einem Bündel an guten Gefühlen. Freude, Stolz, Glück und Zufriedenheit mit mir selbst. Und ganz offensichtlich habe ich die „Gene“ für diese Vorliebe weitergegeben… wenn man sich mal so die Einrichtung von Lus erster eigener Wohnung anschaut und weiß, wieviel Upcycling von alten Möbeln darin steckt.
Aus eben jenen Gründen waren wir natürlich in letzter Zeit öfter mal bei eBay Kleinanzeigen und in der lokalen Möbelscheune auf der Suche nach gebrauchten Möbeln. Und leider (oder glücklicherweise, je nachdem, wie man es sieht ;) ließ sich da nicht ganz vermeiden, dass ich auch etwas finde. Auch wenn wir eigentlich für Lu auf der Suche waren. So entdeckte ich bei eBay Kleinanzeigen einen relativ herunter gekommenen Midcentury Teakholz Sessel in skandinavischem Stil. Solche Sessel werden, wenn sie gut erhalten sind, auch schon mal zwischen 250 und 400 Euro gehandelt… ich habe diesen für 45 Euro geschnappt. Ich wusste, ich kann wieder ein Schmuckstück aus diesem Polstersessel mit Holzgestell machen… Continue Reading

Die erste eigene Bude ist ein ganz schön gigantischer Schritt im Leben eines jungen Menschen. Ich erinnere mich noch gut an meine. Sie war 11qm winzig, hatte einen Kühlschrank, einen Zweiplattenherd und ein Waschbecken mit drin und auch mein Bett…. ach, was rede ich… eben ALLE meine Sachen und Notwendigkeiten waren darin. Das Klo und die Dusche waren auf dem Flur. Mit Zahlautomat! Ich musste 1 Mark hinein stecken, wenn ich ein paar Minuten mit warmen Wasser duschen wollte. Das war eigentlich eine geldgierige Frechheit von den Vermietern, den mein Mikrozimmer kostete allein schon 300 DM im Monat. Aber wisst ihr was? Das war alles irgendwie trotzdem egal, denn es war allein meins für 2 ½ Jahre und mein Start in die Unanhängigkeit. Diese kleine Pupsbude war damals eben trotzdem mein Himmelreich!
Noch 10 Tage, dann zieht unser Kind aus. Lu geht nach Mainz zum Studieren und wird demnächst eine kleine 30 qm Dachgeschosswohnung nahe des Rheinufers beziehen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt… für uns alle drei. Das ist ganz schön aufregend. Als wir eine Wohnung suchten (
Gibt es bei euch in der Nachbarschaft in letzter Zeit auch oft diese Kisten mit Dingen „Zum Mitnehmen“ oder „Zu Verschenken“ vor den Häusern? Ausmisten ist ja während der Pandemie offensichtlich immer noch hoch im Kurs. Das freut sicherlich auch 
Ich gehöre zur sogenannten „Generation Golf“ und habe in den 1980er Jahren meine Teenagerzeit verbracht. Ich bin damals schon mit Mülltrennung dem Thema Recycling aufgewachsen. Wenngleich das Ganze noch auf freiwilliger Basis geschah und lange nicht so viele Menschen mitmachten wie heute. Es wurden in der Zeit immer mehr öffentliche Sammelbehälter für Altglas aufgestellt und ab Mitte der 80er kamen dann auch Altpapiercontainer hinzu. Ich erinnere mich, dass wir vorher schon Papier gesammelt und zu Päckchen zusammengeschnürt hatten, die dann bei den Papiermühlen für ein paar Pfennige per Gewicht angegeben werden konnten. Als Kinder sind wir manchmal heimlich auf den großen, zusammengepressten Papier-Ballen im Altpapier-Hof herumgeklettert und dazwischen herumgetobt. Klammheimlich natürlich.
Als ich vor einiger Zeit das erste Mal Bubble Kerzen sah, waren sie noch „the last hot thingy“ in Sachen Kerzendesign und unverschämt teuer. Ich dachte, ich spinne, als ich den Preis sah. Mittlerweile – wie das immer so ist – gibt ein paar mehr Anbieter und man muss sich für den Kauf einer Kerze im Kugelwürfel-Design nicht mehr in totale Unkosten stürzen. Noch günstiger werden sie natürlich, wenn man sie selbst macht.
Wohnen in Beige gehört nicht zu meinen Talenten. Auch wenn ich neulich die Wände in unserem frisch renovierten
Ihr Lieben, jetzt kann ich euch auch endlich noch schnell zeigen, was wir vor Weihnachten noch so an selbstgemachten Geschenken zusammen gebutschert haben. Alle „Mädels“ in unserer Family haben von mir und Luzie in diesem Jahr das Gleiche geschenkt bekommen… von mir einen Kerzenständer, individuell lackiert und von Luzie farblich passende, selbst gedippte Kerzen dazu.
Roomtour Time… Heute möchte ich euch aber endlich mal paar Fotos von unserem Wohnzimmer-Makeover in rostorange und altrosa… von uns auch liebevoll „leberwurstrosa“ genannt… zeigen. Ich hatte euch ja schon erzählt, was bei und in den letzten zwei Wochen so los war, sonst hätte ich das längst schon getan. Aber ganz nach dem Motto erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, ist ja dieses Jahr ja fast schon Routine, ständig alle Pläne über den Haufen zu schmeißen.
Warum haben wir eigentlich jahrelang damit gewartet? Warum haben wir uns gefühlte Ewigkeiten, über einen Fliesenboden geärgert, auf den mal jeden Fussel, jedes Krümel und jedes einzelneHaar sieht? Einen, den man täglich saugen oder fegen kann und nach 30 Minuten sieht man schon wieder nichts mehr davon? Der Fliesenboden in unserem Haus ist tatsächlich ein Frust verursachender Lebenszeitfresser und ich hatte davon schon so lange die Nase voll.
Es lässt sich nicht leugnen, der Herbst ist inzwischen angekommen. Und wenn ihr mich schon ein bisschen länger kennt, wisst ihr, was um diese Jahreszeit hier bei uns zu Hause passiert. Mein Nestbautrieb für die kalte und dunkle Jahreszeit setzt ein und ich fange an, Möbel zu räumen, umzudekorieren, Kissen neu zu beziehen, neue Farben zu streichen, andere Bilder an die Wand zu hängen… und manchmal sogar,
Am letzten Wochenende auf einem idyllischen Wohndosen-Stellplatz in Travemünde… da beobachtet uns unser Platznachbar Jan, wie wir es uns vor der Dose gemütlich machen. Mit Outdoor-Teppich, Sonnensegel und natürlich Lichterketten und Lampinons. Eben dieser ganze Tüddelü, der für uns dazu gehört. Jan, der mit seinem echt coolen gigantischen Ami-Vintage-Wohnmobil schon seit Monaten auf dem Platz steht, meint: „Endlich mal jemand, der diesen ganzen Lichterkram genau so mag, wie ich. Ich traue mich ja nicht recht, Lichterketten draußen aufzuhängen, dann werde ich nämlich oft von den Anderen belächelt. Deswegen habe ich sie meist nur drinnen.“ Als es dunkel wir, sehen wir, wie auch Kerzen in Jans rollender Männerbude flackern und frische Blumen auf dem Tisch stehen. Der Mann weiß eben auch, wie man es sich cozy macht.
Unser Garten kommt mit in diesem Jahr so viel schöner und wunderbarer vor, als je zuvor. Sogar grüner als sonst erscheint er mir. Wahrscheinlich ist das totaler Quatsch… er ist auch sonst verdammt grün. ;) Aber im Moment sehe ich ihn mit anderen Augen, denke ich. Wir sind mehr zu Hause als je zuvor und unser Garten ist unsere grüne Oase zum Auftanken in diesen verrückten Zeiten geworden. Staycation ist ja so ein Wort, das es ja schon länger gibt, aber ich glaube, in diesem Sommer bekommt es für Viele von uns eine echte und wirkliche Bedeutung.
Kostbare Reiseerinnerungen… davon zehren wohl zur Zeit Viele von uns. Und bestimmt entsteht gerade das ein oder andere Fotobuch oder Fotoprojekt, dass schon so lange mal in Angriff genommen werden wollte und immer liegen blieb. Denn in Erinnerungen zu schwelgen und dankbar sein, was man schon alles erlebt hat, das tut gerade irgendwie gut, wenn man schon nicht verreisen kann. Wenn euch das aus so geht und ihr vielleicht Lust auf ein Fotoprojekt jenseits von Album oder gerahmten Bildern an der Wand habt, hätte ich da heute eine Idee für euch… ein „Boho“ Wall Hanging, also eine Wanddeko mit Fotostreifen. Für dieses easy peasy DIY-Projekt habe ich mich mal wieder mit meinen „longterm partner in crime“
Ich denke, Viele von uns kramen in diesen seltsamen Wochen in alten Sachen herum. Teils aus Nostalgie, teils auch weil nun einfach Zeit dafür da ist, angesichts der unerwarteten Ausbremsung des normalen Lebens. Die Wohnung wird vielfach aufgeräumt, umgeräumt und manchmal kommen da auch alte Schätzchen zum Vorschein. Warum also nicht einfach mal umdekorieren, mit seinen eigenen alten Sachen…. im Sinne von „Shop you own Abstellkeller“!
Ich hab’s mal wieder getan… unser Schlafzimmer hat ein kleines Makeover bekommen. Ihr wisst ja, ich bekomme in regelmäßigen Abständen in 
Alle Hamburger*innen, Wahl-Hamburger*innen und Hamburg-Liebhaber*innen aufgemerkt!!! Ich habe für drei von euch ein wunderbares Giveaway – drei Hamburg Handlettering Poster-Prints, gezeichnet von der