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Eindhoven in 3 Tagen… meine Tipps für Design, Sehenswürdigkeiten, Food-Fomo & Van Gogh

Person lehnt an einer geschwungenen Wand einer U-Bahn Station mit buntem, kreisförmigem Graffiti unter einem Glasdach in einer urbanen Umgebung in EindhovenWas kommt euch zuerst in den Kopf, wenn ihr an die Niederlande denkt? Grachten, gesäumt von pittoresken Giebelhäuschen vielleicht. Backsteingotik und historische Altstädte. Nordseestrände und tolle Beach Clubs ganz bestimmt auch… und Bitterballen und Bamischeiben aus dem Automaten? Eindhoven ist anders, aber irgendwie auch wieder nicht. Denn unser Nachbarland schafft es immer noch, mich zu überraschen. Aber diese Stadt in der Region Brabant ist definitiv kein Klein-Amsterdam. Ich habe sie zusammen mit meiner Freundin Mel auf einem Kurztrip im Juli entdeckt… und falls ihr noch nicht wisst, wohin euer nächster Holland Städtetrip gehen soll, dann ist das überraschende Eindhoven ja vielleicht auch ein Ziel für euch? Besonders, wenn ihr auf innovatives Design und Architektur, kreative Energie und eine vielseitige Auswahl an Hotspots steht. Wir gehen rein…

Anzeige - Dieser Blogpost ist in Kooperation mit Visit Brabant entstanden und enthält Werbung | Ad - This is a sponsored blogpostHöchstwahrscheinlich habe ich es schon ein paar mal hier im Blog erwähnt, aber ich bin immer ein bisschen neidisch auf alle von euch, die nah an der niederländischen Grenze leben und mal eben fix für einen Holland-Kurztrip rüber fahren können. Für uns dauert die Reise leider meist ein bisschen länger, doch das hält uns nicht ab. In diesem Fall waren es für uns 5 ½ Stunden mit unserem eAuto (ich liebe ja die modernen Schnellladestationen unserer Nachbarn), aber die haben sich auch wieder einmal gelohnt.

Unser erster Abend in Eindhoven… Design, Architektur und direkt jede Menge Food Fomo

Unser Hotel war mitten im Herzen von Eindhoven, also strategisch absolut perfekt gelegen. Noch praktischer war, dass das Parkhaus direkt nebenan war, so das wir vom Ausgang mit unserem Reisegepäck nur ein paar Meter durch die Fußgängerzone rollern mussten, um anzukommen. Falls es euch interessiert, das Parken kostete 25 € pro Tag, kann man also machen. Von hier aus konnten wir die Stadt mega zu Fuß erkunden und schnieke Leihfahrräder hatte das Hotel auch für uns parat.

Die ganze Fahrt über hatte es on und off wie aus Eimern geschüttet. Als wir ankamen, war es trocken und klarte auf. Schnell eingecheckt und dann gleich mal los und den späten Nachmittag nutzen, das war also unser Plan!

Links das spiegelnde, kugelförmige Blob-Gebäude in Eindhoven mit umliegenden modernen Gebäuden und einer Person davor, rechts ein bunter, geschwungener U-Bahn-Eingang mit grafischem Muster und einer Person mit Fahrrad davor. Das Lichttoren-Gebäude in Eindhoven mit dem Schriftzug 'PHILIPS' auf dem Dach, umgeben von Bäumen und einem Zebrastreifen im Vordergrund.Große rostbraune Büste von Gerad Philips aus Metall vor modernen Gebäuden in Eindhoven und zwei Frauen mit Sonnenbrillen und Mütze, die sich vor der Büste fotografieren lassen.The Blob und andere erste Architektur-Hingucker… Eindhoven kann überraschend futuristisch

Gleich bei unserem ersten Spaziergang durch die Innenstadt, stießen wir auf ein echtes Architektur Highlight… The Blob! Der Bobbel aus Glasdreiecken und Stahl (gebaut von den Architekten Massimiliano und Doriana Fuksas) ist einer der vielen Hingucker in Eindhoven. Er beherbergt tatsächlich einen Sissy Boy Shop, der ist ja immer ein ganz gefährlicher Laden für mich auf Holland-Reisen. Also hier könnt ihr auf jeden Fall in doppeltem Sinn schöner einkaufen.

Was ihr auf dem ersten Foto seht und hier auch nochmal, zeigt den organisch anmutenden Eingang zur einer unterirdischen Fahrradgarage am 18 Septemberplein und das Street-Art-Wandgemälde „Tunnelvision“ des Künstlers 1010. Der Stauraum wird auch gebraucht, denn man munkelt, Eindhoven hat mehr Fahrräder als Anwohner. Der Name des Platzes erinnert übrigens an die Befreiung Eindhovens am 18. September 1944.

Hier begegnet uns auch das erste Mal der Name PHILIPS in großen Neonlettern auf einem goßen weißen Gebäude… dem Lichttoren (Lichtturm). Die ehemalige Glühlampenfabrik von Philips aus dem Jahr 1921 leuchtete, während im Turm die Glühbirnen auf ihre Funktion getestet wurden. Und hier begann uns dann im wahrsten Sinne des Wortes, ein Licht aufzugehen. Mel und ich sind ja GenX und mit Philips Geräten aufgewachsen und wir mussten beide erst so alt werden, um zu lernen, dass das tatsächlich kein deutsches Unternehmen war, sondern das Herz von Eindhoven. Bissi peinlich, aber isso. Reisen bildet eben. Und falls wir damit nicht alleine sind, jetzt wisst ihr’s auch. Niets te danken! ;) Im Gebäude befinden sich heute nicht nur Büros und Wohnlofts, sondern auch das Grand Café De Lichtoren, das sicherlich einen Besuch wert ist.

Was ich allerdings im Vorfeld schon über die Stadt gelernt hatte:  Eindhoven ist eine Design Metropole, auch wenn man das auf den allerersten Blick als Tourist*in vielleicht gar nicht sofort erkennt. Der Grund dafür liegt tief in der Industriegeschichte, die fest mit dem Philips-Unternehmen verwoben ist. Ich denke während der Dutch Design Week im Oktober, dem größten Designfestival Nordeuropas, wird das deutlich. Ein Event, das ich tatsächlich auch gerne mal besuchen würde. Denn wahrscheinlich wird besonders dann klar, wie die Stadt heute Technologie, Forschung und Gestaltung kombiniert. Anders als bei der jährlichen Design Week in Mailand, geht es weniger um schicke Möbel zum Kaufen als um Ideen, Experimente und Zukunftsvisionen. Viele Projekte, die man dort sieht sind Prototypen oder Forschungsarbeiten und beschäftigen sich damit, wie Design helfen kann, unsere gesellschaftlichen Herausforderungen zukunftsorientiert zu lösen. Und statt einer einzigen Messehalle wird die ganze Stadt zur Bühne: Ausstellungen und Installationen verteilen sich über Eindhoven. Das würde ich gern mal erleben, auch wenn Eindhoven zu der Zeit vermutlich vor Menschen überquillt.

Doch zurück zu unserem Ankunftstag… Wir trafen danach auch noch einen der Gründer des Unternehmens, nämlich auf die Skulptur von Gerad Philips. Später sollten wir erfahren, dass wir wahrscheinlich mit zu den ersten Personen, die durch den verspiegelten Tunnel (der, Überraschung, eine Glühbirne symbolisieren soll) der faszinierenden Metallbüste gegangen sind. Denn kurz vorher war das Gelände wohl noch durch einen Bauzaun abgesperrt gewesen. Und wir lernten, dass das Lichtkunstwerk mit dem Namen „Gate to the Future“ des Künstlers Andreas Hetfeld ganz gezielt in Richtung der „Forbidden City“ schaut. Die sollten wir uns übrigens am nächsten Tag anschauen… aber erst mal hatten wir Hunger!

Links eine Person hält ein Smartphone mit einer Food-App, rechts ein leerer Gastraum mit hohen Tischen, bunten Hockern und hängenden Wegweisern in einem Food Court in Eindhoven Blick durch den offenen Eingang des Down Town Gourmet Market Food Courts in Eindhoven mit Holztischen, Sitzbänken, Pflanzen und Menschen an Tischen im Innenbereich Links ein belebter Innenraum eines Food Courts mit roten Backsteinboden, einer gelben kleinen Fahrzeugattraktion und roten Neonlichtern an der Decke, rechts ein gedeckter Tisch mit einem Burger, Chips, einem Glas Bier und einer Hand, die Essen greiftLinks stehen Menschen vor einem Food-Stand mit dem Schild 'CALEO BARBACOA Y MEZZE', rechts zeigt sich eine bunte Bar mit roten Hockern und einem großen Leuchtschild 'ARIZONA' im Innenbereich des Down Town Gourmet Market Food Court in Eindhoven.Der Down Town Gourmet Market Eindhoven… ein Food Court für alle, die sich nicht entscheiden können

Mir war schon bei meiner kleinen Vorrecherche zu Eindhoven klar, dass wir hier wieder in einer Stadt mit Food Fomo sein würden… wo man eigentlich gar nicht weiß, wo man jetzt als erstes Essen soll, wo man doch am liebsten alles ausprobieren möchte. Immer diese Entscheidungen! Aber am Ankunftstag irgendwo mag ich es ja immer gern flexibel und unkompliziert und ich hatte direkt den Down Town Gourmet Market ausgesucht. Das war auch eine gute Idee, denn natürlich hing unser Magen nach der Fahrt und unserem ersten Spaziergang durch die Eindhovener Innenstadt schon längst in der Kniekehle.

Der Down Town Gourmet Market entpuppte sich als mega Food Court mit 20 unterschiedlichen Restaurants in einem und Sitzplätzen drinnen und auch im Freien. Perfekt wenn man vieles Probieren möchte oder man gerade unterschiedlichen Jieper auf Essen hat. Spoiler-Alarm… die große Auswahl macht die Entscheidung eher nicht leichter! Haha. Super fanden wir auch, das wir ganz bequem vom Tisch aus mit dem Handy bestellen und bezahlen konnten und das Essen und die Getränke am Tisch serviert wurden. Ganz ohne diesen Brummdings, dass man sonst in anderen Foot Courts oft hat, die einem mitteilen, dass das Essen fertig ist, das man sich dann selbst holen muss. Das Essen war super… und üppig, wie ihr seht!

Großes Wandgemälde in Eindhoven zeigt einen Mann mit Mütze und eine Frau mit wehenden Haaren, die Geige spielt, umgeben von fallenden Blättern, davor stehen vier Personen in einer Gasse neben einem Gebäude mit niederländischer Flagge.

Das beeindruckende Mural des Künstlerduos Studio Giftig heißt „Echoes of Harmony“ und befindet sich am Muziekgebouw Eindhoven

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass wir vielleicht noch ins Van Moll gehen (das ihr hier nicht auf dem Foto seht btw…), die erste Brauerei mit Schankraum in Eindhoven und ihr wisst ja, ich bin all in, wenn es darum geht, gutes Craft Beer zu probieren. Aber da Mel eher die Wein-Fraktion ist und wir beide ganz schön groggy vom Anreisetag waren, haben wir stattdessen ein bisschen länger im Food Court gesessen und uns noch ein paar Poffertjes zum Nachtisch gegönnt. Bevor das Hotelbett ganz laut nach uns gerufen hat…

Unser Tag 2 mit Eindhoven Radtour… Street Art, Philips Industriegeschichte und Design in Strijp-S

Collage aus zwei Fotos eines modernen Hotelzimmers in Eindhoven mit hellblauem Sofa, Holzfußboden, Pflanzen und einem runden Holztisch, auf dem eine grüne Broschüre mit dem Titel 'YOUR EINDHOVEN BIBLE', eine Pflanze, ein Wasserglas und eine Wasser-Karaffe stehen. Zwei lachende Frauen sitzen im Hotelbett und halten Tassen in den Händen Collage aus zwei Fotos: links Theke mit Kuchen und Torten in einem Café, rechts gedeckter Frühstückstisch mit Croissant, Brot, Eiern, Orangensaft und Blumen in der Stadt EindhovenUnser Hotel in Eindhoven… schön, mittendrin und mit Frühstück bei Dille & Kamille

Unsere Unterkunft, das Boutique Hotel Lumiére, war nicht nur, wie bereits erzählt, mitten in der Innenstadt von Eindhoven, sondern auch frisch renoviert. Unser Zimmer war super komfortabel, hell und modern. Was wir richtig toll fanden, war die Wasserkaraffe im Zimmer, die man auf dem Flur an einem Trinkwasserspender befüllen konnte… wahlweise mit oder ohne Sprudel. Und gleich mal ein Service Tweet für euch: Egal in welchem Hotel ihr in Eindhoven nächtigt, schaut doch mal nach dem knallgrünen Cityguide „Your Eindhoven Bible – Tips for your ultimate stay in Eindhoven“ in euren Zimmern. Die liegen nämlich in vielen zur Ansicht (nicht zum Mitnehmen ;) aus und darin sind so viele coole Tipps, um die Stadt zu erkunden und zu genießen.

So, das Zimmer war perfekt, das Bett muckelig und sogar die Kissen waren für mich kapriziöse Schlafmimmi super angenehm. Ich nehme ja auf Trips mit dem Auto immer mein eigenes Kissen mit, weil ich Angst vor den klopsigen Dingern in Hotels habe. Aber eine Sache, die wir zwei Süßen dann dennoch auf diesen Trip gelernt haben, war… manchmal ist man einfach „zu alt“ und hat zu viele individuelle Befindlichkeiten, um die Nacht wirklich geruhsam in einem Bett zu verbringen. Auch wenn man dick befreundet ist und das Hotelbett super bequem und breit. Zu warm, zu kalt, zu hell, zu dunkel, zu zugig, zu stickig, Pipi, tralalaaaaaa! Doch wir sind ja glücklicherweise auch schon groß genug, um das völlig gerädert trotzdem weg zu lachen und einfach ein zweites Zimmer für die nächsten Nächte zu nehmen. ;)

Unser Hotelfrühstück gab’s dann übrigens gegenüber bei Dille & Kamille. Falls ihr Holland-Urlauberinnen seid, kennt ihr ja diesen Laden mit den vielen tollen Küchenutensilien und Interior-Schnickeldis. Aber wusstet ihr, dass es auch Filialen gibt, die auch Gastronomie haben? Ich hatte das tatsächlich nie irgendwo gesehen, dass sie auch ein Café haben, und das hat in diesem Fall eine Kollaboration mit dem Hotel. Sehr cool und sehr lecker!

An dem Morgen trafen wir uns mit Tamara von This is Eindhoven, die uns ein paar ihrer Lieblingsecken in Eindhoven zeigen würde. Die Webseite kann ich euch übrigens nur wärmstens ans Herz legen, wenn ihr einen Trip nach Eindhoven plant. Da findet ihr so viele Tipps, dass ihr euren Aufenthalt vermutlich direkt verlängern wollt.

Frau mit großer schwarzer Brille und rotem-weiß gestreiftem Shirt macht Selfie unter einer Brücke mit bemalten Armen an den Pfeilern, im Hintergrund zwei Personen mit Fahrrädern auf gepflastertem Boden in EindhovenUnterführung in Eindhoven mit farbiger Graffiti-Wand, darunter ein großes Motiv einer Waschmaschine mit der Aufschrift 'Tech Machine'Fahrradfahren in Eindhoven… und unsere Erkenntnis, es geht auch entspannt durch die Stadt, ohne Stress zwischen Autos 

Wie es sich gehört, waren wir natürlich auf Fietsen (ich lieb ja dieses putzige Wort!) unterwegs. Während der Stadtverkehr mit Fahrrädern in Deutschland immer eher so ein Überlebenskampf ist, war es dort alles ganz gechillt im Flow. Ich hatte ja ein bisschen Respekt davor, weil ich meistens im Urlaub nur irgendwo im grünen Rad fahre und so gut wie nie im unbekannten Stadtverkehr. Aber so machte das dann tatsächlich auch Spaß. Überall die breiten Radwege und glücklicherweise sind die Niederlande ja so flach, dass man sich nicht zur Erschöpfung strampeln muss. ;)

Als erstes radelten wir in Richtung Woensel West. Auf dem Weg dorthin hielten wir kurz im Strijps Bultje am Viaduct Beukenlaan. Tamara erzählte uns, dass das Street-Art-Kunstwerk „Op handen gedragen“ (auf Händen getragen) von Niels Bakkerus, symbolisieren soll, wie viele völlig unterschiedlich Menschen eine Stadt wie Eindhoven tragen. Fun Fact: der Künstler hat gezielt die Hände und Ärmel von echten Einwohnern aus Eindhoven fotografiert und diese detailgetreu auf die grauen Betonpfeiler übertragen. Wie cool ist das bitte?

Collage aus vier Fotos von Woensel West in Eindhoven mit bunten Häusern, Straßen mit Fahrrädern, begrünten Mauern und Wandmalereien.Eindhovens kreatives Woensel West… ein Viertel das sich neu erfunden hat

Angekommen im farbenfrohen Woensel West, lernten wir, dass dieses Viertel vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine Ecke Eindhovens war, wo niemand gern wohnen wollte. Das einstige Philips-Arbeiterviertel galt lange als Problemviertel in Sachen Drogen und Kriminalität. Doch in den 2000er Jahren wurden die alten Häuser dort saniert, teilweise neu gebaut und Platz für kleinere Geschäfte geschaffen. So hat sich Woensel West heute zu einem hippen, lebendigen und kreativen Multikuli-Viertel entwickelt. Besonders toll fanden wir auch die Geschichte hinter den Woensel WestSide Stores in der Edisonstraat. Wir lernten, dass es eine „try out area for small businesses“ ist, wo Menschen für relativ wenig Geld ihre Geschäftsideen in Ladenräumen umsetzen und austesten können, ohne durch horrende Mieten sofort abgeschreckt zu sein. Die Ladenmieten werden nämlich von der Stadt gedeckelt. Was für eine tolle Initiative, von der sich deutsche Städte eine Scheibe abschneiden könnten. Denn genau dass macht ein Viertel doch lebenswert und lebendig.

Industrielles Außengelände mit Stahlrohrkonstruktionen über einem Gehweg und einer weißen Skulptur in Form eines Dackels auf dem Boden Collage aus zwei Fotos in Eindhoven-Strijp-S: links Innenraum mit schwarz-weiß kariertem Boden, schwarzem Tisch und orangen Stühlen, rechts Außenaufnahme mit hohem Wohngebäude mit vielen bepflanzten Balkonen und rotem Schriftzug 'HIER' auf Metallgestell Collage aus zwei Fotos in Eindhoven Strijp-S: links ein urbaner Außenbereich mit rotem Neonzeichen und Plakaten an einer Säule, rechts eine Auslage mit verschiedenen Backwaren wie Croissants und Kuchen in einem Caféfenster Links ein Schaufenster mit der Aufschrift 'VETEMENTS' und 'VINTAGE CONCEPT STORE', dahinter Kleiderstangen mit Kleidung, rechts ein heller Ladenraum mit mehreren Kleiderstangen, auf denen bunte Kleidung hängt, und einem großen Fenster im Hintergrund. Biergarten-Außenbereich eines Restaurants mit hölzernen Tischen und Bänken, großen schirmartigen Holzstrukturen als Sonnenschutz und begrünten Metallgittern vor einem Backsteingebäude in Eindhoven Strijp-S Collage aus zwei Fotos eines Eiscafés in Eindhoven Strijp-S mit pinkfarbenen Wänden, Pflanzen vor dem Eingang und einer Theke mit verschiedenen Eissorten und DekorationenCollage aus zwei Fotos in Eindhoven-Strijp-S: links mehrere Fahrräder vor einem Glasgebäude mit rundem Schild 'Urban Shopper', rechts ein Innenbereich mit bunter Wandgrafik einer grünen Comicfigur und hängendem Korb.Strijp-S… von der verbotenen Stadt zum kreativen Viertel, mit alten Fabrikhallen und ziemlich viel Coolness

Next Stopp auf unserer Eindhoven-Radtour: die „Forbidden City“. Der Aufstieg und der Abschwung des Philips-Unternehmen ist einfach sehr mit der Geschichte und auch der Gegenwart der Stadt verwoben und das prägt Eindhoven bis heute. Das Viertel, dass sich heute Strijp-S nennt, war früher als „Verbotene Stadt“ bekannt, weil nur Philips Mitarbeiter das Werksgelände betreten durften. Das Unternehmen produzierte und entwickelte dort unter anderem Glühlampen, Elektronik und andere technische Produkte… das erforderte damals offensichtlich Geheimhaltung.

Nachdem Philips das Gelände weitgehend aufgegeben hatte, wurde diese Ecke Eindhovens mit den alten Industriegebäuden für die Öffentlichkeit geöffnet und ganz neu erfunden. Strijp S ist heute ein kreatives Stadtviertel, wo Wohnen, Freizeit, Kultur, Gastronomie, Design und coole Läden neue Leben in alte Fabrikhallen gehaucht haben. Und es entwickelt sich noch ständig weiter. Ich liebe solche nicht ganz glatt geschmirgelten, urbanen Ecken ja immer sehr. Und falls ihr euch das fragt…. von der Eindhovener Innenstadt ist man in ca. 10-15 Minuten dort hin geradelt, was ich euch echt ans Herz legen möchte.

Also, was gibt es in Strijp-S zu entdecken? Einen sehr coolen Vintage Laden zum stöbern, namens Vintage Vetements. Das Einzige, was mich davon abgehalten hat, dort etwas zu kaufen, war die Tatsache, dass ich das hätte noch den ganzen Tag mit mir herumschleppen müssen. Gleich nebenan findet ihr Intelligentia Ice, eine der bekanntesten Eisdielen der Niederlande. Es gibt ausgefallene Eissorten in rosa Ambiente. Blöd, dass wir gerade vorher Frühstück hatten. Das Area51 ist eine der größten Indoor-Skatehallen Europas. Vielleicht etwas für eure Kids, aber auch definitiv für Nicht-Skater*innen interessant, weil man von oben gut zuschauen kann. Rundherum weitere Designläden, lokale Labels, Pop-up-Stores und Kreativ- Studios und Workshops.

Und mittendrin das Ketelhuis, ein Restaurant mit großer Biergarten-Terrasse. Hier finden sich Locals, so wie Touristen für Lunch, Abendessen, einen Kaffee oder ein paar Drinks und Cocktails in der Sonne. HIER findet ihr noch viel mehr Tipps für Strijp-S Viertel. Wir entdeckten bei dieser Gelegenheit gleich noch ein Restaurant, das unser Dinner Plan für den nächsten Abend werden sollte, aber dazu später mehr… Wir hätten hier quasi den ganzen Tag verbringen können, aber wir hatten ja noch ein bisschen was vor.

Eine Person fährt mit Fahrrad auf einem von Bäumen gesäumten Weg in einem Park in EindhovenFrau mit Basecap, rot-weiß gestreiftem T-Shirt und braunem Rock sitzt auf einem Fahrrad in einem Park in Eindhoven vor einem Kiosk mit Sitzbänken und Bäumen im HintergrundEindhoven ist überraschend grün… mit dem Fahrrad durch den Philips de Jongh Park

Wir machten mit unseren Rädern einen Schlenker durch den Philips de Jongh Wandelpark. Ja, dieser Name ist in Eindhoven einfach unausweichlich, der Park war früher Familienbesitz ;). Eindhoven ist tatsächlich die zweitgrünste Stadt der Niederlande (nach Almere). Obwohl es sich eine sehr moderne Tech- und Design-Metropole handelt, hat sie viele Parks und Grünflächen und so sind wir auf unserer Radtour von Strijp S zum Strijp R ein Stück durch den Park geradelt… ganz viel Grün für einen Spaziergang, einen Sonntagkaffee oder ein Familienpicknick hat man dort auf jeden Fall.

Als wir dann durch das Wohngebiet Strijp-R radelten, packte mich kurz ein bisschen der Neid. So viele coole Wohnarchitektur. Sprechen wir nicht drüber… unser Ziel war nämlich nicht die Siedlung, sondern die Piet Hein Eek dahinter.

Offener Eingang mit rostigen Metalltoren und Backsteinmauern, dahinter ein Innenhof mit Bäumen und einer Person, die vor dem Tor steht, aufgenommen im Piet Hein Eek in EindhovenLanger, lichtdurchfluteter Gang im Piet Hein Eek in Eindhoven mit bunten, gemusterten Sesseln rechts und Holzregalen mit Kunstwerken links Links ein hellblaues Fahrrad mit braunem Sattel vor roter Backsteinwand und Fenster mit gelbem Schild 'Art in the Building', rechts Innenansicht eines großen, hellen Raums mit Regalen, Möbeln und der Aufschrift 'PIET HEIN EEK' an der Balustrade Blick von oben auf eine offene Werkstatt mit einem Modellflugzeug auf einem Tisch, Regalen mit verschiedenen Gegenständen und einem Verkaufsstand mit der Aufschrift 'FREITAG' im Piet Hein Eek in Eindhoven. Innenansicht des Piet Hein Eek mit langen Werkbänken, Regalen voller bunter Materialien und einer roten Hängeleuchte in industriellem AmbienteWeitläufiger, lichtdurchfluteter Raum mit großen Fenstern, Pflanzen, Sitzmöbeln aus Holz und Leder sowie einem gerahmten Foto an der Wand neben einer Tasse mit schwarzer Schrift. Blick in eine große Werkstatt mit Holzbearbeitungsmaschinen, Holzstapeln und einer Person, die an einem Werkstück arbeitet, aufgenommen im Piet Hein Eek in EindhovenPiet Hein Eek… Achtung, akute Schnappatmung und Impulskauf-Gefahr für alle Designliebhaber*innen

Auch der Gebäudekomplex, der sich Piet Hein Eek nennt, war früher einmal ein Philips Werksgelände – was auch sonst? ;) Wo früher Radio- und Fernsehteile hergestellt wurden, befindet sich heute das Atelier eines der erfolgreichsten niederländischen Designer… Piet Hein. Auch wenn ihr vielleicht nicht so sehr in der Design-Thematik drin steckt, kommt euch der Name vielleicht bekannt vor? Dann könnte es daran liegen, dass er auch schon Kollaborationen mit dem großen Möbelschweden hatte. Piet Hein arbeitet dort übrigens auch höchstpersönlich und läuft einem hier und da in den Hallen mal über den Weg. Vielleicht hätten wir ihn mal fragen sollen, warum diese eine Tasse nicht zu verkaufen war. Die hätten Mel und ich nämlich gleich mitgenommen.

Kleine Vorwarnung für euch zum großen Concept & Design Store in den ehemaligen Industriehallen… plant viel Zeit ein und habt ein bisschen Taschengeld für schöne Dinge dabei sowie ganz viel Platz im Koffer. Wenn ihr Design und Möbel mögt, macht euch auf jeden Fall auf Schnappatmung gefasst. Ganz übel und gefährlich für Design Schnickeldi Lovers.

Darin allein hätten wir schon einen halben Tag verbringen können und hätten vermutlich trotzdem noch nicht alles bestaunt und angeschmachtet. Es ist so groß dort, dass Mel und ich uns teilweise völlig aus den Augen verloren haben. Und richtig spannend war auch, dass man einen Blick in die Werkstatt werfen konnte, in der die Piet Hein Design Möbel aus recycelten Materialien und Altholz in Handwerksarbeit produziert werden. Typisch für seine Möbel sind die Gebrauchsspuren, der Materialmix und die kleinen Unperfektheiten.

Links eine Bar mit bunten, übereinanderliegenden Rohren als Thekenfront und Holzsitzbänken davor, rechts ein gedeckter Tisch mit einem Teller belegtem Fladenbrot, einem Glas und einer Flasche Budels-Bier in einem Außenbereich.Innenhof mit Pflanzen, Sitzgelegenheiten und einer schwarzen Wendeltreppe vor großen Fenstern im Piet Hein Eek in Eindhoven Links ein helles, modern eingerichtetes Restaurant mit Holztischen und Stühlen, rechts ein gedeckter Tisch mit Weinglas, Besteck auf einer Serviette und einem Blumentopf im Hintergrund.Links ein Teller mit einem gestapelten Gericht aus knusprigen Schichten und Stäbchen, rechts ein Innenraum mit großen Fenstern, Pflanzen und einer Treppe im Piet Hein Eek in Eindhoven.Auch am Piet Hein Eek… nicht nur Design-Shopping, sondern auch Food-Spot und ganz besonderes Hotel im Industrieambiente

Als wir dann von den ganzen Eindrücken und dem tapferen Widerstehen von Impulskäufen ganz groggy waren, haben wir uns im dazugehörigen Grand Café erst mal gestärkt. Unser kleines Lunch dort war absolut köstlich. Neben dem ganzen Design zum Anschauen und Kaufen lohnt sich auf jeden Fall auch ein Besuch auf der kulinarischen Ebene.

Und falls ihr euch gefragt habt, ob ich wirklich nichts gekauft habe… nein, dass habe ich natürlich nicht ganz geschafft. Zwei kleine Messing-Männekes musssten mit. Je eine*r mit Pinöppel nach innen und Pinnöpel außen. Das Pärchen ziert inzwischen unsere Gästeklo-Tür zu Hause. ;)

Holzständer mit beleuchtetem Schild 'HOTEL LOBBY' und Informationsmaterial im Piet Hein Eek Hotel in Eindhoven, umgeben von Pflanzen und Bücherregal Außenbereich des Piet Hein Eek Hotels in Eindhoven mit Holzterrasse, schwarzen Tischen und Stühlen, einer großen metallischen Skulptur und einer Frau, die ein Foto macht Innenraum eines Hotels mit dunklen Holztischen und Stühlen, großen Fenstern, grünen Vorhängen, hängenden Lampen und Teppichen auf dem Boden Innenraum des Piet Hein Eek Hotels in Eindhoven mit blauen Tischen, verschiedenen Stühlen, bunten Teppichen, großen Pflanzen und geflochtenen LampenschirmenNach unserem leckeren Lunch haben wir uns dann noch mal eben die dazugehörigen  Piet Hein Eek Hotel Lobby und das Green Restaurant angeschaut. Und ich habe da für mich beschlossen, dass wir ganz bestimmt dort ein Zimmer buchen, wenn ich nochmal mit Stephan nach Eindhoven reise. Das Einzige, was hier vielleicht nicht ganz optimal ist, ist dass man ein wenig ab vom Schuss ist, was das Stadtzentrum angeht. Aber mit Fahrrad ist das ja alles kein Problem. Eindhoven ist nicht umsonst eine „15 Minuten City“, eine Stadt der kurzen Wege. Viele wichtige Ziele liegen innerhalb von fünfzehn Minuten zu Fuß, mit dem Bus, der S-Bahn oder eben natürlich mit dem Fahrrad.

Straßenszene mit einem Café namens Koffiehusje Eindhoven, Tischen mit roten Stühlen und mehreren Personen im Außenbereich unter Bäumen Links ein Tisch mit einem Getränk mit Strohhalm und einem blauen Buch mit dem Schriftzug 'KOFFIEHUSJE' auf dem Deckel, rechts eine Person, die vor einem Café mit dem vertikalen Schild 'KOFFIE HUISJE' sitzt.Noch eine kleine Erfrischungspause im Koffiehuisje Eindhoven…

Unsere liebe Tour Guide Tamara hatte sich inzwischen längst verabschieden müssen. Die Radtour zurück in die Innenstadt führte Mel und mich am Koffiehuisje vorbei. Das hatten wir schon auf dem Hinweg gesehen. Naja… und weil wir zu dem Zeitpunkt natürlich immer noch ganz furchtbar erschöpft vom Widerstehen unkontrollierter Impulskäufe waren, haben wir dann auch dort noch mal eine kleine Erfrischungspause gemacht. Das Koffiehuisje Eindhoven in einem ehemaligen Lebensmittelladen hat einen eigenen frisch gerösteten Kaffee. An dem Nachmittag war es allerdings dann plötzlich so heiß geworden, dass ich lieber eine hausgemachte Ingwer-Orangen-Limo hatte.

Straßenszene in Eindhoven mit Menschen, die an Außentischen eines Cafés sitzen, historischen Gebäuden und einer Kirche mit hohen Türmen im Hintergrund Links ein runder Metalltisch mit Getränken, einem grünen Buch mit dem Titel 'YOUR EINDHOVEN BIBLE' und einer Vase mit kleinen weißen Blüten, rechts ein Eingang mit Backsteinmauer und roter Leuchtschrift 'KITCHEN' über dem Tor in Eindhoven.Gemütliche Bar mit kleinen Holztischen, Stühlen, Blumenvasen und einer blauen Spiegelwand sowie ein gedeckter Tisch mit zwei Tellern Essen und zwei Gläsern Wein, an dem eine Person mit schwarzem Pullover und goldener Kette sitzt Links gedeckter Tisch mit zwei Tellern Dumplings, einem Glas Bier, einem Glas Weißwein und einer Frau im Hintergrund in einer Bar oder einem Restaurant in Eindhoven; rechts ein runder Holztisch mit brennender Kerze und Blumenvase vor einer Bar mit Regalen und Hockern. Links ein abendlicher Blick durch eine geöffnete Tür in eine Bar mit Personen an der Theke und gestapelten Stühlen außen an der Backsteinwand, rechts ein Teller mit einem Stück Tiramisu und einer Gabel, im Hintergrund eine Person, die ein Smartphone hält, sowie ein Cocktailglas auf dem Tisch.Die vermutlich besten Dumplings in Eindhoven… unser Abend im Hidden Gem Residency for the People

Das Wetter hatte nochmal aufgedreht… vor uns lag also ein weiterer, netter Sommerabend in Eindhoven. Nachdem wir uns ein bisschen im Hotel frisch gemacht hatten, waren wir zwei bereit für eine weitere Runde Food-Fomo und der Frage, wo wollen wir zu Abend essen? Wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich auch die Qual und Eindhoven macht es einem da auch nicht leicht.

Wir spazierten zur Catharinaplein und der Ecke rund um die Sint Catharinakerk. Wie in so vielen niederländischen Städten, gibt es auch um die Kirche herum so zahlreiche Möglichkeiten, wo man herrlich draußen sitzen kann. Natürlich auch viele nette Restaurants und  Bistros zum Essen.

Wir landeten Ende dieses sehr vollen Tages erst einmal im Residency for the People. Eigentlich wollten wir hier nur für einen kleinen Aperol draußen sitzen (die haben auch einen kleinen Biergarten hinter der Kirche) und zum Abendessen irgendwo anders hingehen. Bis wir dann das Essen auf dem Nachbartisch sahen. Das sah verdammt lecker aus, was die Restaurant Entscheidung mal eben nebenbei abnahm. Das war ehrlich gesagt auch ganz gut, denn wir hatten zuvor in der RADAR Restobar versucht einen Tisch zu bekommen (ein Tipp und der Liebling von Tamara und Pro-Tipp für euch: offensichtlich muss man hier ein bisschen langfristiger reservieren, auch wenn man nur zu zweit ist). Und dann hatten wir noch einen der neuen Hot Spots in Eindhoven angesteuert, das Otomoto. Aber an dem Abend war uns der Laden einfach für unseren Geschmack zu leer (aber ja vielleicht ein Tipp für euch) und so sind wir zurück zum Residency for the People.

Und das war richtig gut so, denn das Essen im Residency for the People war sensationell! Whoa… wir hatten ein Feuerwerk an Aromen auf dem Teller und Mel und ich kriegten uns tatsächlich fast nicht mehr ein. Wir saßen da ganz zufällig in einem echten Hidden Gem für Foodies. Denn dass es hier so gutes Essen gibt (laut Eindhoven „Bible“ unter anderem die besten Dumplings in Town, was wir bestätigen können), das ahnt man tatsächlich von außen erst mal nicht. Und eigentlich ist dieser Ort auch mehr, als nur eine Restobar, denn er ist auch ein kreative Hotspot einer designer- und Künstler- Kollektive.

Es war spät geworden und wir mussten ja auch ein bisschen versäumten Schlaft in (jetzt getrennten Betten) nachholen… morgen war ja auch noch ein Tag!

Unser Tag 3 in Eindhoven Umgebung…  das Van Gogh Dorf, Vintage-Shopping und mehr Industriegeschichte

Straßenunterführung in Eindhoven mit bunten Graffiti an den Wänden und einer Person auf einem Fahrrad im Hintergrund Travel – Eindhoven Citytrip Mädels-Wochenende - Städtetrip Tipps für eine Holland Reise| fiftytwofreckles.com Reiseblog Rotes digitales Zählerschild für Fahrradfahrer neben einem Radweg entlang einer Landstraße, umgeben von Wiesen und Bäumen, mit einer Person auf dem Fahrrad auf dem Radweg. Porträt einer lächelnden Frau mit Brille und Kappe vor einer Landschaft mit Feld und Baum sowie ein Feld mit Sonnenblumen und Strommasten im HintergrundVon Eindhoven nach Nuenen mit dem Fahrrad… wir zwei auf den Spuren von Van Gogh

Nach unserem Frühstück im Dille & Kamille Café war unser plan of the day… wieder die Hotelräder nutzen, um bis zum Van Gogh Village Museum im 8 Kilometer entfernten Nuenen zu radeln. So let’s go! Ursprünglich hatten wir gedacht, dass wir die Strecke mit dem Auto fahren, aber, nachdem wir am Tag davor mit den Fahrrädern so super unterwegs waren, dachten wir, wir machen’s wie die Niederländer! ;)

Und trotzdem… wie gut, dass die Niederlande vorwiegend flach sind und wir merkten unsere Hintern vom Vortag auch ordentlich. Und wie Mel irgendwann so passend meinte: „Du weißt, dass du in Holland bist, wenn Dich ein 89-jähriger Rentner mit Badeschlappen auf einer 50 Jahre alten Gazelle beim Fahrrad fahren mal eben locker überholt.“ Haha.

Vorbei ging es für uns an Sonnenblumen-gesäumten Feldern und kurz vor Nuenen hatten sie etwas, das wir so noch nie gesehen hatten: einen Fahrrad-Zähl-Automaten. Wir waren Nummer 539 und 540 des Tages, bevor wir nach ca. 40 Minuten am Museum in Nuenen ankamen. Ja, wir waren in einer ganz gemächlichen und entspannten Fahrgeschwindigkeit unterwegs gewesen. Abers als die Turbo-Rentner in Badeschlappen. ;)

Good to know, wenn ihr Radtouren in der Region plant: es gibt sogar die Van Gogh Routen, mit Wander- und Fahrradwegen durch die Brabanter Landschaft, die Vincent Van Gogh sehr liebte, und in der er Phasen seines Lebens verbrachte. Eine Übersicht über diese Radtouren in Brabant findet ihr auch HIER.

Backsteingebäude mit grünem Schild 'Van Gogh Village Museum' an einer von Bäumen und Blumen gesäumten Straße in NuenenDas ehemalige Wohnhaus von Van Gogh in Nuenen, Zweistöckiges Backsteinhaus mit symmetrischer Fensteranordnung, blauen Fensterläden, schwarzer Haustür und zwei großen Bäumen im VorgartenAusstellung im Van Gogh Village Museum in Nuenen mit großformatigen Fotografien eines herbstlichen Waldbodens und einem Zitat an der Wand in niederländischer und englischer Sprache. Dunkel beleuchteter Ausstellungsraum im Van Gogh Village Museum mit iener Kopie es GemäldesDe aardappeleters (Die Kartoffelesser), davor fünf geflochtene Körbe und links mehrere Kissen auf dem Boden. Blick in Van Gogh Village Museum in Nuenen mit Texttafel zu Vincents erstem Atelier und einem Holzkasten mit Pinseln, Messern und Farbtuben auf einem Arbeitstisch Zwei Frauen in gestreiften Oberteilen sitzen an einem mit weißem Tuch bedeckten Holztisch in einem rustikalen Raum und gießen Tee aus einer Kanne in Tassen und imitieren das Van Gogh Gemälde De aardappeleters (Die Kartoffelesser) Das Van Gogh Village Museum… hier geht es um sein Leben, nicht nur um seine Bilder

Das  Van Gogh Village Museum (gegenüber vom ehemaligen Wohnhaus des weltberühmten Künstlers) ist kein klassisches Kunstmuseum. Tatsächlich gibt es dort kein einziges Originalgemälde des Künstlers, die hängen alle in den großen Museen der Welt. Es erzählt vielmehr die Geschichte von Vincent van Goghs Zeit in Nuenen. Zwischen 1883 und 1885 lebte er dort und schuf rund ein Viertel seines Gesamtwerks. Aber geht es nicht nur um seine Kunst, sondern auch um sein Leben, seinen Alltag und seine zwischenmenschlichen Beziehungen mit Familie und Freunden. Die persönlichen Geschichten und historischen Hintergründe stehen mehr im Mittelpunkt.Wenn ich ganz ehrlich bin, fand ich das sogar viel spannender als Gemälde… denn wie seine Bilder aussehen, wissen die meisten ja auch. ;)

Ein zentrales Thema dort ist allerdings auch sein berühmtestes Nuenener Gemälde „Die Kartoffelesser“ von 1885, auf Niederländisch „De Aardappeleters“. Es zeigt eine Bauernfamile beim einfachen Abendessen. Van Gogh wollte die Küchentisch-Szene und die Menschen ganz gezielt nicht geschönt und idealisiert malen, sondern das harte Leben der Landbevölkerung authentisch darstellen. Nicht allen Künstlerkollegen gefiel das und auch nicht seinem Bruder, zu dem er sowieso ein schwieriges Verhältnis hatte. Heute gilt das Werk als Meilenstein seiner frühen Schaffensphase und als eines seiner wichtigsten Gemälde vor seinem Umzug nach Paris. Und natürlich haben Mel und ich uns im Museum ein bisschen zum Horst gemacht und die bäuerliche Essenszene für ein Foto nachgestellt.

Die historische Watermolen van Opwetten mit Wasserrad zwischen zwei roten Fachwerkgebäuden, umgeben von grüner Vegetation und weißen Blüten im Vordergrund Holzbrücke mit Geländer führt zu einem historischen Mühlengebäude mit schwarzer Holzverkleidung und roten Fensterläden in Nuenen an De Watermolen van Opwetten Links gedeckter Holztisch mit zwei Tellern Salat und Brot sowie Getränken, rechts geöffnete rote Holztür mit Blick in einen Raum mit gemustertem Boden und Pflanzen außen Links Innenraum eines rustikalen Ladens mit bunten Fliesenboden, Regalen mit Geschirr und Dekoration, rechts Frau mit gestreiftem Pullover, weiter Hose, Mütze und Brille steht vor einer historischen Wassermühle in Nuenen. Frau mit Sonnenbrille und gestreiftem Pullover sitzt an einem Holztisch im Freien vor grünem Baum und Zaun neben einem Weinglas und einer Flasche. Dunkles Holzgebäude mit Ziegeldach hinter grüner Wiese mit weißen Blüten und Bäumen im Hintergrund an der De Watermolen van Opwetten in NuenenLunch an der Watermolen van Opwetten… ein Van-Gogh-Ort zum Genießen

Nach dem spannenden Museumsbesuch und Blick in sein Leben hatten wir unser Lunch dann an einem Ort, den Vincent van Gogh ebenfalls während seiner Zeit in Nuenen in einem Ölgemälde verewigt hat… an der historischen Watermolen van Opwetten.

Die Opwettenser Wassermühle gehört zu den Van Gogh Orten, die ihr heute heute noch ziemlich genau so erleben könnt wie auf seinem Gemälde. Sowohl das Museum als auch die Mühle gehören zum Van-Gogh-Nationalpark. Sie liegt direkt am Lauf der Kleinen Dommel und wir waren bereits auf unserem Hinweg zum Museum an ihr vorbei geradelt. Heute beherbergt das Mühlen-Gelände auch ein Restaurant und verbindet den historischen Ort mit moderner Gastronomie. Gut für uns, denn wir hatten keine Staffelei zum Malen dabei aber dafür einen ordentlichen Hunger. Wir suchten uns einen Platz auf der großen Außenterrasse. Kulinarisch gibt es dort Lunch, kleine Gerichte und typische Borrel-Happen. Die Mühle war wirklich ein lohnender Stopp auf unserem Fahrrad-Tagesausflug.

So gestärkt sind wir zurück geradelt nach Eindhoven City, mit etwas wunden Hintern mittlerweile, denn wir zwei sind so viel Radfahren einfach nicht gewohnt. Peinlich, aber wahr. Für den Nachmittag wollten wir unbedingt durch De Bergen bummeln… nicht, dass wir was verpassen!

Straße im Stadtteil De Bergen in Eindhoven mit Bäumen, Cafés und einem großen Wandgemälde mit Kannen und Tellern auf einer HauswandStraßenszene im Stadtteil De Bergen in Eindhoven mit Außensitzplätzen vor der Bar Pietro und einem Eiscafé mit großem Eiswaffel-Dekor am GebäudeFassade eines Gebäudes mit dem Schriftzug 'W. VAN DER SCHOOT' über einer Glasbausteinwand und zwei großen Sonnenschirmen davor, aufgenommen im Stadtteil De Bergen in EindhovenStraßenszene im Stadtteil De Bergen in Eindhoven mit Außengastronomie und historischen Backsteinhäusern sowie Spiegel mit gelber Schrift und Personenspiegelung. Frau mit Tote Bag geht auf den Eingang des Bekleidungsgeschäfts im Stadtteil De Bergen in Eindhoven zu Links ein großes Wandgemälde eines älteren Mannes mit langem weißen Haar an einer Hausfassade im Stadtteil De Bergen in Eindhoven rechts eine belebte Straßenszene mit Menschen, die vor Cafés und Restaurants sitzen Straßenszene im Stadtteil De Bergen in Eindhoven mit Radfahrern, Außengastronomie, Bäumen und einem Gebäude mit bunter WandmalereiLinks ein Schaufenster mit blühenden Pflanzen und einem offenen blauen Eingang eines Vintage-Second-Hand-Ladens im Stadtteil De Bergen in Eindhoven rechts eine Person mit tätowiertem Arm, die eine schwarze Korbtasche hoch hält in einem Laden mit Kleidung Vintage Shop in De Bergen Eindhoven mit einer Kleiderstange voller bunter Hemden und Jacken sowie einem Regal mit Glaskaraffe, Tassen und braunen Stiefeln im Hintergrund Links ein Vintage Shop mit Kleidung, roten Stiefeln, Vasen und Textilien, rechts zwei lächelnde Frauen in gestreiften Oberteilen und Röcken, die große Taschen halten, in einem hellen Laden im Stadtteil De Bergen in Eindhoven. Zwei nebeneinander gezeigte Fassaden im Stadtteil De Bergen in Eindhoven, links ein Comic Store mit rotem Raketenmodell vor dem Eingang, rechts ein rotes Haus mit Buchhandlung und Baum davorDe Bergen Eindhoven… ein bisschen Holland-Postkartenfeeling gibt es dann doch, im charmantestes Viertel zwischen Vintage und Cafés

Das Viertel De Bergen (rund um Kleine Berg, Bergstraat & Wilhelminaplein) ist ganz bestimmt der schnuckeligste und auch einer der ältesten Teile Eindhovens. Eine Ecke der Innenstadt, wo es sich tatsächlich wie eine niederländische Kleinstadt anfühlt, wie ihr sie vermutlich kennt… Kopfsteinpflaster, historische Häuser, inhaber*innengeführte Boutiquen, Vintage-Shops, Concept Stores und ganz viele viele gemütliche Cafés, Bistros und Restaurants dicht zusammen geknubbelt. Dass die historische Architektur dort so präsent ist, ist der Tatsache zu verdanken, dass dieser Stadtteil während des Krieges glücklicherweise vom Bombenhagel verschont wurde.

Dort lässt es sich ganz entspannt schlendern und schauen. Und als hätten wir es geahnt, stießen wir natürlich auch auf ein paar Vintage Schnäppchen (bei All Vintage btw), auf denen einfach unser Name drauf stand. Wir verließen de Bergen also nicht ohne Beute.

Außenansicht des Restaurants Radio Royaal in Eindhoven mit einer Person auf einer Metalltreppe und mehreren Fahrrädern davor.Links Blick in das Restaurant Radio Royaal in Eindhoven mit hohen Decken, großen Fenstern, Pflanzen und schwarz-weiß kariertem Boden, rechts eine lächelnde Frau mit blonden Haaren, Sonnenbrille auf dem Kopf und blau-weiß gestreiftem Hemd, die ein Smartphone hält und an einem Tisch mit Getränken sitzt. Links sitzt eine lächelnde Frau mit Brille und roten Haaren an einem gedeckten Tisch mit Bierflasche, Bierglas, Salat und Pommes, rechts ein Restaurantinnenraum mit schwarz-weiß kariertem Boden, einem Billardtisch, einer antiken Vitrine und einem goldfarbenen "Restaurant"-Schild an der Wand. Großer, heller Gastraum in Industriehalle im Restaurant Radio Royaal in Eindhoven mit weißen Tischdecken, blauen Stühlen, Pflanzen und moderner Industriearchitektur mit sichtbaren Rohren und großen Fenstern im Dach. Links Innenraum des Restaurants Radio Royaal mit Billardtisch, schwarzer Ledercouch und großem Bild eines Tellers mit Fleisch und Besteck an der Wand, rechts Außenansicht mit Backsteinmauer, Schild 'RESTAURANT RADIO ROYAAL' und bunter Graffiti-Wand im Hintergrund Links ein Backsteingebäude mit einer hohen Treppe und dem leuchtenden Schriftzug 'RADIO ROYAAL' darüber, rechts ein modernes Hochhaus mit vielen Balkonen und davor eine beleuchtete Straßenszene mit Menschen und Bäumen bei Dämmerung. Silhouetten einer Hebebühne und eines Industriegebäudes mit zwei Schornsteinen vor einem farbigen Sonnenuntergangshimmel in EindhovenDas Radio Royaal… Essen zwischen alten Philips Maschinen und das vermutlich coolste Industrie-Restaurant in Eindhoven

Für unser letztes Abendessen in Eindhoven zog es uns dann nochmal zurück zum Strijp-S. Am Vortag hatten wir ja schon ein Auge ins Radio Royaal geworfen und waren direkt schockverliebt in das coole Industrie-Ambiente. Und ganz ehrlich… wenn ein Restaurant schon wegen seiner Location einen Besuch wert ist, dann das in der alten Maschinenhalle des ehemaligen Energiehaus von Philips.

Okay, den abgefahrenen Kantinen-Vibe muss man mögen, aber ihr wisst ja längst, dass ich Orte liebe, die ein bisschen rough und ungeschliffen sind. Dort sitzt ihr in einer riesigen Halle zwischen Stahlträgern, Motoren und Pumpen, denn diese Relikte der Industriegeschichte durften einfach bleiben. Wer sich, wie wir, darauf einlässt, bekommt ein wechselndes Menü einer französisch-deutschen Crossover-Küche. Wir haben dort nicht nur gut gegessen sondern hatten auch den charmantesten Service unseres Trips. Und mitten in dem großartigen, ungeschönten Industriedesign hatten wir auch Spaß wie Bolle. Oder habt ihr schon mal in einem Restaurant geschaukelt (Beweisvideo! ;) ? Kann man mal machen, wenn man so viel Platz hat… ;)

Wir waren die letzten Gäste des Abends und als wir gingen wurden als Highlight für uns (im wahrsten Sinne des Wortes) nochmal extra die großen Marquee Letters auf dem Dach eingeschaltet. Nur für ein paar Sekunden und für ein Foto. Denn wir ließen uns sagen, dass sich sonst die Nachbarn im Wohnkomplex nebenan wie unter Flutscheinwerfen fühlen würden, so hell wie die Buchstaben am Abend leuchten.

Mel und ich waren ein bisschen traurig, dass unser Eindhoven-Mädelstrip schon fast vorbei war und stießen in einer der Bars in De Bergen nochmal auf unsere kleine Auszeit von den Männern zu Hause und der Family an.

Unser Abreisetag & warum ich lange nicht fertig bin … meine Eindhoven Bucket List für’s nächste Mal

Hand gießt losen Tee aus einer kleinen Schale in einen grünen Keramikbecher auf einem Holztisch neben einer Tasse Kaffee und einem Topf mit grüner PflanzeNoch ein letztes Frühstück bei Dille & Kamille, nochmal schnell ein kleiner Bummel und dann ging es leider wieder in Richtung Hamburg für uns. Eigentlich waren die Tage, die wir hatten, viel zu kurz, denn mich beschlich die Erkenntnis, dass ich mal wieder so viel nicht gesehen und gegessen hatte. Laut dem Time Out Magazine ist Eindhoven die „most relaxed city“ der Welt. Ich persönlich würde sagen, ja, wenn man mal als Besucher*in davon absieht, dass man hier schon wieder oft Fomo bekommt, wenn man zu kurz da ist. Es gibt so unfassbar viele nette Restaurants, Bars und Cafés, dass ich weiß, ich muss noch mal wiederkommen.

Aber Spaß beiseite, es ist tatsächlich für mich mal wieder deutlich geworden, dass so viele niederländische Städte, einfach so einen gechillten und enorm lebens- und liebenswerten Vibe haben. Nicht umsonst gibt es gleich vier davon in den Top 10 der entspanntesten Städte zum Leben. Auf dem 1. Platz Eindhoven, Utrecht kommt gleich auf Platz 2 (ich verstehe warum, denn dort waren wir erst im Mai) sowie Groningen und Rotterdam (wo wir tatsächlich im März waren). Und da Stephan direkt angemeldet hat, dass er bitte das nächste Mal mit nach Eindhoven reisen will, habe ich einfach schon mal meine Wanna-Dos gesammelt… als Erinner-Mich für mich selbst und vielleicht auch noch eure Eindhoven-Liste, falls ihr einen Trip plant

Meine Liste, was wir leider nicht geschafft haben, weil selbst in den Niederlanden der Tag nur 24 Stunden hat…

  • Das Evoluon anschauen – eigentlich Wahrzeichen der Stadt in ikonischer Ufo-Form, das das Next Nature Museum beherbergt. Da kann ich wirklich nicht fassen, das wir es nicht geschafft haben. Aber als wir in der Ecke unterwegs waren, haben wir es einfach verpennt… wie es dann manchmal so ist, wenn man am liebsten alles gleichzeitig sehen und machen möchte. Haha.
  • Ein Besuch im Van Abbemuseum – eines der bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa.
  • Frühstück bei Anne & Max – ein Café auf der Kleine Berg mit Frühstück, Brunch, Kaffee, Lunch, Kuchen und High Tea.
  • Ein Nachmittagskaffee im KEVN (Kelderman en van Noort) – Kunst- und Kulturort mit Ateliers in einem alten Schulgebäude in Woensel-West, mit Ausstellungen, Café und Bar.
  • Ein Spaziergang am Dommelufer und bei der Gelegenheit die Stadsbrouwerij – ist Bierbrauerei in der ehemaligen Schellensfabriek. Dort bei Sonnenschein auf der Terrasse direkt an der Dommel sitzen und die Biere genießen.
  • Ein Abendessen in der RADAR Restobar – ein Restaurant mit offener Küche und der Local-Tipp, den wir nicht ausprobieren konnten.

Next time, Eindhoven… next time… ;)

Diese Stadt ist vielleicht nicht so die typische holländische Postkartenidylle, aber für mich ist das auch das genau das, was diesen Ort für mich so spannend macht. Oder wie unser local Tour-Guide Tamara so schön zusammen fasste: „There are not so many cities who managed to put together both sides of the brain, the analytical technologie and the creative design.“. Wie wahr.

 

... macht es hübsch! Gruss

Leser:innen-Info & Transparenz | Der Kurztrip nach Eindhoven wurde im Rahmen einer Reise-Kooperation von Visit Brabant unterstützt. Die Art der redaktionellen Berichterstattung hier in meinem Blog steht mir dabei völlig frei. Meine hier geteilten Eindrücke, Meinungen, Verlinkungen und meine Begeisterung für Dinge sind grundsätzlich meine eigenen und persönlichen Erfahrungen – so wie ihr es in allen Travel-Blogposts von mir gewohnt seid.

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2 Comments

  • Reply
    Chrissi
    5. September 2026 at 11:04

    Ganz herzlichen Dank für deine tollen Eindhoven Tipps, liebe Nic! Wir waren am 31.08. zu meinem Geburtstag in Eindhoven. Hatten leider nur den einen Tag, haben aber durch dich viele neue Sachen entdeckt die mein Designer-Herz hat hüpfen lassen. Auch sonst… was für eine kreative Stadt!! Tolle, mutige Architektur, viele Creative Spaces, Galerien und Street Art, begrünte Fußgängerstraßen und super Cafés und Restos in tollen alten Industriehallen! Da gibt’s noch einiges auf unserer Wanna-Do Liste für die nächsten Besuche (!). Das nächste Mal mit Übernachtung!

  • Reply
    Margit
    6. September 2026 at 17:30

    Was für ein toller Trip! Wäre auch was für mich, da ich unheimlich gerne mit dem Fahrrad unterwegs bin. Allerdings sind die Niederlande für uns nicht gerade um die Ecke.
    Viele Grüße von
    Margit

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