Es gibt ja so Baby Steps auf dem persönlichen Weg der kleinen Schritte zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag, die einem leicht fallen. Und dann gibt es die, mit denen man echt hadert. Meist haben sie mit Gewohnheiten zu tun. Beim Essen und Trinken auch ganz oft mit dem eigenen Geschmack. Eines meiner Probleme, das genau in die Kategorie fällt ist zum Beispiel: ich trinke einfach nicht gern Wasser. Noch nie! Ich finde es langweilig und ich trinke es mein Leben lang eigentlich nur aus Vernunft und trotzdem noch viel zu wenig und nie mit Genuss. Letzteres mal abgesehen von den Momenten, wo ich vielleicht abgekämpft, durchgeschwitzt und mit einem übermenschlichen Durst vom Sport komme. Aber die sind ja mehr als rar in meinem Leben! ;)
Etwas Geschmackloses zu trinken fällt mir tatsächlich schwer und macht mich einfach nicht happy. Vielleicht liegt es auch an Continue Reading

Kekse backen vor der Adventszeit? Das kommt bei mir eher selten vor. Und höchstwahrscheinlich sagt die Tatsache, dass ich es diese Woche dennoch getan habe, so einiges über meinen aktuellen Gemütszustand aus. Es uns zu Hause gemütlich zu machen. und sich mit Selbermachen, Kochen und Backen von der Welt da draußen abzulenken, scheint mir gerade als probates Mittel. ,) Und die Familie freut sich obendrein!

Ja, die Gedanken an die Buschfeuer in Australien lassen mich noch nicht so ganz los. Wie auch? Die Bilder von verkohlten Tieren und die Zahlen dazu sowie die Größe der verbrannten Fläche sind desaströs und brennen sich einem ins Hirn. Mir auch. Viele von uns fühlen sich komplett hilflos angesichts der Nachrichten. Ich auch. Aber tun können wir dennoch ein bisschen etwas.

Wenn ihr vielleicht regenmäßig
Am letzten Freitag war ich mit Luzie zusammen auf der weltweiten Klima-Demo in Hamburg dabei. Ich habe ein Bild auf Instagram gepostet und Stories gemacht, weil ich es für richtig und wichtig halte, für eine Gesellschaftsveränderung und auch für eine neue, mutigere und innovativere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Prompt und wie eigentlich auch erwartet, kamen sie, die Öko-Shaming Kommentare. Dass wir da eigentlich nichts zu suchen hätten, wo wir doch selbst nicht komplett nachhaltig lebten. Man machte sich sogar die Mühe, durch meinen Instagram-Feed zu scrollen und mir ein paar Bilder weiter den Prosciutto in meiner Kürbis-Carbonara vorzuhalten. Quasi als Beweisstück meiner persönlichen Verfehlung.
Ich erinnere mich noch, als ich klein war und mir meine Mutter ’ne Mark Fünfzig in die Hand drückte und mich zum Bäcker, unten in der Straße, schickte. Mal schnell ein halbes Dreipfundbrot kaufen. Den Duft im Laden, der aus der Backstube kam, liebte ich immer. Ich würde ihn auch heute noch lieben…. aber echte Bäckereien, die noch in Handarbeit Backwaren herstellen, sterben leider mittlerweile aus. Stattdessen sind Backstationen in Discountern auf dem Vormarsch und Bäckerei-Ketten, für die die Rohlinge industriell hergestellt und vor Ort nur noch aufgebacken werden. Brot und Brötchen sehen manchmal schon wie geklont aus, egal, wo man sie kauft. Und sie schmecken oft auch so, selbst wenn sie frisch sind. Naja, und am nächsten Tag, schmeckt das ganze oft nur noch wie Wellpappe, finde ich.
Habt ihr schon mal einen Konjac Schwamm zur Gesichtspflege benutzt? Falls ja, dann wisst ihr sicherlich schon aus eigener Erfahrung, wie genial die kleinen Dinger sind. Falls ihr noch nicht wisst, was das eigentlich ist und was man damit macht, dann verrate ich es euch heute hier.